AW: Diagramm mit über 32000 Daten
21.11.2006 11:23:44
fcs
Hallo Edgar,
auf einem Bildschirm lassen sich "sinnvoll nur ca. 300 bis 1200 Punkte in Linien oder XY-Diagramme darzustellen, je nach Bildschirmauflösung. Es macht also Sinn die Datenmenge für ein Diagramm irgendwie auf dieses Maß zu reduzieren.
Das geht zum Beispiel wenn die X-Werte fortlaufende Zeiten sind indem man über 10 50 oder 100 Datensätze jeweils den MIN-, MAX- und MITTELWERT berechnet und diese dann im Diagramm darstellt. MIN und MAX macht Sinn wenn sich die Y-Werte in kleinen Zeiträumen sehr stark ändern.
Beispiel:
In Tabelle1 stehen ab Zeile2 in Spalte A die Zeiten in Spalte B die Werte. Dann kann man mit folgenen Formeln in einer 2. Tabelle die Daten reduzieren:
Zeit Min Max Durchschnitt Reduktionsfaktor 10
21.11.2006 11:06:20 1 4 2,8
21.11.2006 11:06:30 3 5 4,3
21.11.2006 11:06:40 6 7 6,5
Formel in B2:
=MIN(INDIREKT("'Tabelle1'!B"& 2+(ZEILE()-2)*$F$1 & ":B"& 2+(ZEILE()-1)*$F$1-1))
Formel in C2:
=MAX(INDIREKT("'Tabelle1'!B"& 2+(ZEILE()-2)*$F$1 & ":B"& 2+(ZEILE()-1)*$F$1-1))
Formel in D2:
=MITTELWERT(INDIREKT("'Tabelle1'!B"& 2+(ZEILE()-2)*$F$1 & ":B"& 2+(ZEILE()-1)*$F$1-1))
Der Redunktionsfaktor steht in Zelle F1.
Formeln dann nach unten kopieren, bis für die Mittelwertsberechnung Fehler angezeigt werden.
Ich denke so kann man aus einer großen Datenmenge immer noch eine aussagekräftige Darstellung erzeugen.
Falls die Daten für ein X-Y-Diagramm mit unsortierten X-Werten vorliegen, dann müssen die Ausgangsdaten vor der Datenreduktion nach den X-Werten sortiert werden.
Gruß
Franz