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Excel-Forum (Archiv)
20+ Jahre Excel-Kompetenz: Von Anwendern, für Anwender
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"Sensitivitätsanalyse" mit Excel!?

Forumthread: "Sensitivitätsanalyse" mit Excel!?

"Sensitivitätsanalyse" mit Excel!?
24.11.2006 09:19:01
Jens
Hallo lieber Forums-Helfer!
Zu folgendem Problem bin ich leider mit Excel-Hilfe und selbst rumprobieren nicht weit gekommen... Daher bitte ich um eure Hilfe:
Hab ein ganz normales einfaches Excel-Sheet, das an Hand einiger Eingabedaten (Zahlen) ein Ergebnis in Form einer Zahl in einer anderen Zelle liefert. Dazwischen stehen ein paar komplexe Rechnungen, aber im Grunde ist das Sheet so einfach.
Ich möchte nun sehen, wie stark sich das Ergebnis in Abhängigkeit der Eingaben ändert. Z.B. zwei Inputs, die ich variieren möchte, Input 1 und 2.
Ich möchte also das Ergebnis rechnen lassen für einige verschiedene Werte von Input 1, Input 2 bleibt konstant. Für diese Eingabewerte dann jeweils das Ergebnis automatisch in eine Tabelle ausgegeben: Ergebnis in Abhängigkeit der Veränderung von Input 1. Evtl. wäre auch eine grafische Ausgabe schön. Das selbe dann mit variierenden Werte von Input 2.
Geht sowas? Hab mit Szenarien und PivotTabellen rumprobiert, aber nichts Gescheites dabei rausbekommen...
Vielen Dank für eure Tipps sagt
der Jens
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6
Beiträge zum Forumthread
Beiträge zu diesem Forumthread

Betreff
Datum
Anwender
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AW: "Sensitivitätsanalyse" mit Excel!?
24.11.2006 09:44:42
Coach
Hallo Jens,
schau mal in der Onlinehilfe unter "Datentabelle" nach. Der entsprechende Befehl ist Menü "Daten" -&gt "Tabelle...".
Gruß Coach
AW: "Sensitivitätsanalyse" mit Excel!?
24.11.2006 12:32:36
Jens
Hallo Coach,
danke für den Tipp. Hab mir die Funktionsweise von Daten/Tabelle angesehen. Kann prinzipiell das, was ich brauche. Aber - wenn ich das richtig verstanden habe - nur für einfache Formeln. D.h. für Fälle, in denen ich das Ergebnis als Formel in eine einzige Zelle eintragen kann.
In meinem Fall ergibt sich das Ergebnis aber nicht aus einer einfachen Formel, sondern aus einer komplizierteren Berechnung. Ich würde daher gern nur auf die Zelle verweisen, die das Endergebnis beinhaltet. (In meinem Fall ein interner Zinssatz, der sich aus einer längeren Tabelle von diversesten Ein- und Ausgaben ergibt. Daher nicht in eine einfache Formel packbar.)
Für diesen Fall hab ich nicht rausgefunden, wie ich Daten/Tabelle nutzen könnte...
Bitte um einen Kommentar dazu / einen weiteren Tipp!
Danke sagt
der Jens
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AW: "Sensitivitätsanalyse" mit Excel!?
24.11.2006 13:01:20
Coach
Hallo Jens,
nein, die Berechnung kann beliebig komplex sein, hier ein Beispiel für eine Mehrstufenberechnung:
https://www.herber.de/bbs/user/38466.xls
Viele Grüße
Coach
AW: "Sensitivitätsanalyse" mit Excel!?
24.11.2006 13:55:36
Jens
Hallo Coach,
ok, jetzt hat's geklappt. Danke für die Starthilfe! Hatte das Verfahren so noch nicht ganz verstanden...
Noch 2 kleinere Fragen dazu:
1) Kann's sein, dass das Ganze nur dann funktioniert, wenn die Tabelle mit der Sensitivitätsanalyse auf dem gleichen Tabellenblatt platziert ist wie die Eingabedaten? Bei mir funktioniert es in diesen Fall problemlos, wenn ich die Tabelle aber in einem neuen Blatt haben will, kriege ich den Fehler: "Bezug auf Eingabefeld ist ungültig"
2) Hat Excel eine Möglichkeit vorgesehen, um eine wirkliche Sensitivitätsanalyse in Form einer Grafik zu verwirklichen? So wie in dieser Grafik (hier für Auslegung einer Solaranlage):
Userbild
Danke sagt
der Jens
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AW: "Sensitivitätsanalyse" mit Excel!?
24.11.2006 14:09:34
Coach
Hallo Jens,
wie gesagt, es geht beliebig komplex, Du mußt nur die Variablenzellen in der 2.Tabelle auf die Variablenzellen in der 1. Tabelle verlinken und umgekehrt die Ergebniszelle in der 1. Tabelle auf die in der 2., siehe hier:
https://www.herber.de/bbs/user/38468.xls
Das mit der Grafik sollte machbar sein, sind ja nur Geraden in verschiedenen Quadranten, Du mußt ja nur immer die XY-Koordinaten von Anfang&Ende jeder Gerade berechnen.
Gruß Coach
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AW: "Sensitivitätsanalyse" mit Excel!?
27.11.2006 12:57:27
Jens
hallo coach,
ok, punkt 1 ist mir klar.
punkt 2 muss ich mir noch genauer ansehen. könnte mir vorstellen, dass es doch recht aufwändig ist, eine solche grafik mit excel zu produzieren...
vielen dank
jens
;
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Infobox / Tutorial

Sensitivitätsanalyse in Excel: Schritt für Schritt erklärt


Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Daten vorbereiten: Erstelle eine Excel-Tabelle mit den Eingabewerten, die du variieren möchtest. Diese sollten sich in separaten Zellen befinden.

  2. Ergebniszelle bestimmen: Stelle sicher, dass die Zelle, die das Endergebnis berechnet, korrekt referenziert ist. Diese Zelle kann aus komplexen Berechnungen bestehen.

  3. Datentabelle einfügen:

    • Wähle die Zelle aus, in der du die Datentabelle einfügen möchtest.
    • Gehe zu Daten -> Tabelle.
    • Wähle die Eingabewerte aus, die du variieren möchtest, und die Ergebniszelle.
  4. Verknüpfungen erstellen: Wenn deine Ergebniszelle auf eine andere Zelle verweist, stelle sicher, dass die Verknüpfungen korrekt sind. Es ist wichtig, dass deine Daten und die Datentabelle auf demselben Blatt sind, um den Fehler „Bezug auf Eingabefeld ist ungültig“ zu vermeiden.

  5. Ergebnisse analysieren: Überprüfe die generierten Werte in der Datentabelle und analysiere, wie sich die Änderungen der Eingabewerte auf das Ergebnis auswirken.


Häufige Fehler und Lösungen

  • Fehler: Bezug auf Eingabefeld ist ungültig: Dieser Fehler tritt auf, wenn die Datentabelle auf ein Eingabefeld verweist, das nicht korrekt verknüpft oder auf einem anderen Blatt ist. Stelle sicher, dass alle Zellen korrekt referenziert sind und sich auf dem gleichen Blatt befinden.

  • Datentabelle zeigt keine Werte an: Überprüfe, ob die Eingabewerte in der Datentabelle korrekt eingetragen sind und ob die Ergebniszelle tatsächlich die richtige Berechnung vornimmt.


Alternative Methoden

Wenn die Excel-Datentabelle nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, kannst du auch folgende Methoden in Betracht ziehen:

  • Was wäre wenn Analyse: Nutze die Funktion „Was wäre wenn Analyse“ in Excel, um verschiedene Szenarien durchzuspielen. Dies ist besonders nützlich, wenn du mehrere Variablen gleichzeitig ändern möchtest.

  • Szenario-Manager: Du kannst den Szenario-Manager in Excel verwenden, um verschiedene Kombinationen von Eingabewerten und deren Auswirkungen auf das Ergebnis zu speichern und zu analysieren.


Praktische Beispiele

Ein Beispiel für eine Sensitivitätsanalyse in Excel könnte die Berechnung der Rendite einer Investition sein. Du hast verschiedene Annahmen über die zukünftigen Cashflows und möchtest sehen, wie sich diese auf die Rendite auswirken.

  1. Lege eine Tabelle an mit unterschiedlichen Cashflow-Szenarien.
  2. Berechne die Rendite in einer separaten Zelle.
  3. Erstelle eine Datentabelle, um die Rendite in Abhängigkeit von den variierenden Cashflows zu sehen.

Tipps für Profis

  • Verwendung von Diagrammen: Um deine Ergebnisse visuell darzustellen, kannst du die Diagrammfunktion in Excel nutzen. Erstelle ein Diagramm aus deiner Datentabelle, um die Ergebnisse der Sensitivitätsanalyse grafisch darzustellen.

  • Formeln dynamisch gestalten: Achte darauf, dass die verwendeten Formeln dynamisch sind, sodass Änderungen an den Eingabewerten automatisch die Ergebnisse in der Datentabelle aktualisieren.


FAQ: Häufige Fragen

1. Wie komplex können die Berechnungen in der Sensitivitätsanalyse sein?
Die Berechnungen können beliebig komplex sein, solange die Ergebniszelle korrekt referenziert ist.

2. Kann ich die Sensitivitätsanalyse auch in anderen Excel-Versionen durchführen?
Ja, die meisten Funktionen sind in den gängigen Excel-Versionen verfügbar. Stelle sicher, dass du die entsprechenden Menüs und Funktionen in deiner Version findest.

3. Gibt es eine Möglichkeit, Sensitivitätsanalysen automatisiert durchzuführen?
Ja, du kannst Makros verwenden, um die Sensitivitätsanalyse zu automatisieren und Zeit zu sparen, besonders bei komplexen Berechnungen.

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